Sonntag um 8:45h startet der Berlin Marathon. So weit so gut… Ob ich fit bin? Nein! Ob ich regeneriert bin? Nein! Ob ich derzeit glaube, die Ziellinie zu überqueren? Nein!
Ob ich ein bissl viel herumheule? Ja!

Ich fasse mich kurz, denn dies soll nur die Einstimmung auf die kommenden drei Tage in Berlin sein. Folgende Fakten halten wir fest:

  • Seit 11 Monaten bereite ich mich auf dieses Event vor
  • Ich habe bei NULL Lauferfahrung und -leidenschaft im Nov 2012 angefangen
  • Laufen wurde zu einem Teil meines Lebens
  • Ich bin in der Zeit weit über 1.000km gelaufen
  • und habe mehr als 100 Stunden auf der Strasse zugebracht.
  • Ich habe mittlerweile mehr Laufschuhe als normale Schuhe
  • „Laufen“ ist ein so wunderbarer Anknüpfungspunkt zu so vielen Menschen geworden, die ich in der Zeit kennengelernt habe – beruflich und privat

Bin ich in Form? Hoffentlich, denn bis vor 1.5 Wochen lief alles super. Seither plagt mich ein Schmerz unter meinem rechten Fuss, der aber mehr und mehr abklingt. Es gilt also nur noch, schmerzfrei zu werden.

Bin ich mental gut drauf? Leider nein. Denn durch die Trainingsunterbrechnung der 1.5 Wochen ist meine Moral gesunken, bzw. die Verzweiflung gestiegen, dass das jetzt ausgerechnet zum falschen Zeitpunkt passiert ist.

Hat sich mein Ziel geändert? Definitiv. Nach konkreten zeitlichen Zielen, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten etabliert haben, bin ich jetzt auf dem Boden der Tatsachen zurück: Eine Zielüberquerung wäre das Größte! Ein zeitliches Ziel erlaube ich mir jetzt nicht mehr…

…und nun heißt es „Sachen packen“, Arbeit vergessen und Vorfreude für das Wiedersehen der Wobenzym Marathon Novizen aufbauen. Eine tolle Konstante, die das Training und die Vorbereitung auf Berlin so herrlich einfach und belebend gemacht hat: Tolle Leute, tolle Stories, toller Austausch – ich find’s klasse und freu mich!

Auf nach Berlin – in den kommenden Tagen poste ich jeden Tag Updates. Es lohnt sich somit, hier immer reinzuschauen, Facebook im Auge zu behalten oder mich einfach mal anzurufen – uhhh old-school;)