Winter und LaufsportEnzymKraft-Reporter: Sascha! Gut schaust du aus! Wer hätte damit gerechnet!
Sascha: Äh… Danke?

EK: Ernsthaft – wie läuft’s mit dem Training? Was macht die Motivation und wie nah bist du deinem ersten Ziel, das Laufen in den Alltag zu integrieren?
S: Ich bin noch motivierter als zu Anfang! Es ist eigentlich erstaunlich, wie schnell sich Erfolge eingestellt haben, also wie direkt die Verbesserung der Leistungsfähigkeit zu spüren war. Ich hatte nicht damit gerechnet, aber der Spaß am Laufen hat konstant zugenommen. Was dagegen derzeit absolut nicht mein Ding ist, ist das Fitnessstudio – aus Zeitgründen!

Laufen in DunkelheitEK: Was ist so schlimm?
S: Die Übungen! (lacht) Also, zumindest ein paar davon sind sehr anstrengend. Die sind zum großen Teil darauf ausgelegt, meine Rumpfmuskulatur zu stärken und dementsprechend eben Krafttraining. Aber ich will mich nicht über den Plan beschweren – die Unterstützung durch Robert Mücke ist wirklich Gold wert und er kommt mir schon sehr entgegen. Ich habe ihm gegenüber beispielsweise einmal angemerkt, dass ich immer gerne gerudert bin, und schon ist das Teil meines Plans geworden. Das eigentliche Problem ist die Zeit, die das Studio in Anspruch nimmt. Addiert man die Zeit der An- und Abreise, das Aufwärmen, die Übungen und dann anschließende Laufeinheit auf dem Laufband „kostet“ es einen locker 2-3 Stunden, die man bei einem ausfüllenden Beruf wie meinem erst einmal finden muss. Dementsprechend bin ich meist erst ab 22h im Studio und Einzelkämpfer. Dafür sind aber auch alle Geräte frei.  Ganz anders sind die Tage des Trainingsplans, an denen ich „nur“ draußen laufe: Umziehen, Tür auf und ab in die Natur! Herrlich… Zwar recht dunkel, wie das Bild rechts verdeutlicht, aber entspannend und „ruhig“.

EK: Was hat sich im Vergleich zum Anfang noch geändert?
S: Ich laufe keine Intervalle mehr, dafür nun 45 Minuten am Stück – 60 Minuten, wenn dieser Beitrag veröffentlicht wird. Ich habe gelernt, dass ich langsam starten muss, um gut durchzukommen und nicht gleich lospreschen darf – das fällt mir allerdings schwer. Und ich habe gelernt, dass der Muskelkater nach zwei bis drei Wochen kontinuierlichem Training besser wird oder sogar mal ausbleibt.

EK: Sehr schön! Heißt das, ab jetzt wird es ein Zuckerschlecken?
S: Nein, sicher nicht. Robert sagt, die „Qualeinheiten“ kämen erst noch.

EK: Zurück zur Alltagstauglichkeit…
S: Naja, es kostet halt schon manchmal Überwindung. Aber es ist nicht nur der Spaß, der mit jedem Mal zunimmt. Nach den ersten Wochen steigen automatisch auch die Ansprüche an einen selbst, und das gibt die nötige Motivation!

EK: Wie zufrieden bist du mit deiner Ausrüstung?
S: Sehr! Vor allem die Stirnlampe ist jetzt im Winter eine unverzichtbare Hilfe. Was mich erstaunt hat ist, dass die Investition doch tatsächlich sehr überschaubar geblieben ist. Meine Ausgaben beschränken sich bisher auf das, was ich in der Rubrik „Kosten“ aufgezählt habe. Die Schuhe und etwas „winterlicher Kleinkram“.

EK: Wie geht es weiter?
S: Im Moment beschäftigen mich zwei Fragen: Darf ich auf das Studio verzichten, sobald es wärmer ist? Und: Welche Musik soll ich beim Laufen hören? Ich bin wieder für jede Anregung offen!