Laufen im DorfIch habe beschlossen, dass ich nicht mehr in Phase 1 stecke, sondern mich mittlerweile zur zweiten Phase gemausert habe. Diese nenne ich einfach mal „Sascha läuft und läuft und läuft“…

Warum und wieso jetzt? Ich kann es nicht sagen, es ist einfach das „Gefühl“, dass ich nicht mehr der ganz blutige Anfänger bin, der sich wahrlich quälen muss. Das Laufen ist mittlerweile vielmehr schon ein Bestandteil meines Alltags geworden. Mit drei bis vier Einheiten pro Woche und einer Laufleistung eines knappen Marathons pro Woche bin ich rückblickend gleichermaßen stolz und erstaunt, was in wenigen Monaten des Trainings möglich ist.

Nun aber zu der aktuellen Situation meines Trainings: Dank Robert wurde mein Training nun vollkommen nach draußen verlagert. Im Detail heißt dies, dass ich 4 Trainingseinheiten pro Woche bestreite, die jeweils ca. 1h in Anspruch nehmen. Es ist ein toller Mix aus unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Was sich nicht geändert hat, ist die Arbeitsbelasutung, so dass ich meist nicht vor 22-23h laufen gehe. Aber wie schon in einem vorherigen Tagebucheintrag erwähnt, genieße ich die Stille und Ruhe der Nacht. Lediglich Sonntags erblicke ich dann auch das Tageslicht.

Meine größte aktuelle Herausforderung: Interessante neue Strecken finden, die Abwechslung bringen. Denn eines ist sicher: In einem kleinen Dorf, wie meiner Heimat, sind 12km Laufstrecke nicht so schnell gefunden, ohne dann man doch immer wieder die gleichen Ecken abläuft. Zugegeben, für zwei Einheiten pro Woche, wo es um festgesetzte Intervalle (schnell, langsam) geht, bevorzuge ich definitiv immer die gleiche Strecke. So kann man aufgrund des Weges schon abschätzen, wie man gerade unterwegs ist, weil man die Erfahrungen der letzten Wochen hat. Aber bei den anderen zwei Einheiten der Woche möchte man der Monotonie entfliehen und doch mal etwas anderes sehen. Deshalb ist mein Vorhaben, auch die Alster und Elbe in Hamburg zu nutzen und ab Frühjahr dann einfach nach der Arbeit dort laufen zu gehen. Abwechslung ist alles! Ich bin mal gespannt, ob mir die Lifestyle-Laufszene-Hamburg-Alster nicht auch recht schnell auf den Zeiger geht – ich werde berichten;)

Equipment Softshell WesteZu guter letzt habe ich mir am Wochenende noch neues Equipment im Schlussverkauf geleistet und brav in meine Kostenübersicht für euch ergänzt. Auch wenn der Winter bald rum ist, habe ich mich in Punkto warme Trainingssachen nochmals verstärkt. Wobei diese dann sicherlich auch in der Übergangsphase im Frühjahr gut helfen werden, bevor im Sommer dann alles kürzer wird…

Was bleibt ist die Frage, wie es nun weiter geht und was meine Ziele für das Jahr sind. Gute Fragen, zu denen ich in den kommenden Wochen die passenden Antworten finden werde und selbstverständlich ausführlichst hier dokumentiere!

PS: Wenn jemand aus Hamburg zufällig über diesen Artikel stolpert und zeitgleich Lust hat, einen Tag pro Woche fix gemeinsam mit mir beim Laufen zu bestreiten, schreibt mir gerne kontakt@enzymkraft.de oder auf Facebook.