Es sind nun einige Wochen seit dem Marathon Novizen Camp vergangen und eine Trainingseinheit jagt die nächste. Und „ja“, Laufen macht Spaß, Laufen ist zu einem Teil meines Lebens geworden. Und wie es halt so ist mit „Teilen des Lebens“ gibt es Höhen und Tiefen. Die Tiefen haben auch einen Namen: Rumpfstabi-Trainingseinheiten.

Wo befinde ich mich? Wie geht es mir? Was sind die aktuellen Themen?

Grundlegend befinde ich mich noch immer auf dem Dorf. Aber „ja“, ich habe mittlerweile Strecken gefunden, die aus meinem Dorf führen, über noch kleinere Dörfer, über Orte, die die Menschheit noch nicht einmal entdeckt hat, hin zu dann schon größeren Städten und (beim Blick auf die absolvierten 10 Kilometer und noch verbleibenden 60min der jeweiligen Einheit) noch weitere Routen hin zu richtigen Städten (so mit eigener Postleitzahl und so)… Kurz um: Ich kenne jetzt Strecken von 5 bis 25km und alle führen sie durch tolle Landschaften und zeichnen sich durch wenig Autoverkehr aus. Toll!

Die tollste Geschichte ist, dass ich eine super Abkürzung zur bösen Fastfoodkette mit MC gefunden habe, die die reguläre Entfernung per Auto von ca. 15km auf lediglich 8km verkürzt. Und das verblüfft alle Freunde! Ich bin kurz davor eine Wette einzugehen, dass ich laufender Weise schneller da bin als jemand mit Auto. Nur was bringt es mir, wenn ich dort dann nichts essen darf?

Meine Trainingswochen sind derzeit bunt durchmischt. Von Dauerläufen, hin zu Intervalltrainings oder progressiven Läufen ist alles dabei. Ebenso zeitlich gesehen alles zwischen 40min und 2h. Immer dabei meine Adidas miCoach App, Brustgurt, iPhone Halter und zwei neue Paar Schuhe. Also nicht gleichzeitig, sondern abwechselnd. Ihr wisst ja: Auch Schuhe brauchen einen Tag, um wieder einsatzfähig zu sein!

Und dann ist da ja noch das Ding mit der Offenheit. Klingt immer alles wie im Märchen bei mir, oder? Alles toll, macht Spaß und ist die totale Erfüllung… FALSCH! Es gibt da diese… Naja, diese… Also es gibt eine gewisse „Schlampigkeit“ meinerseits, was das Rumpfstabi-Training angeht. Und das darf Robert jetzt bitte nicht erfahren! Aber dieses Training bring nicht nur absolut keinen Spaß, sondern ist alleine auch total frustrierend! Meine Alternative wäre, mich der Nordic Walking Gruppe meines Dorfes anzuschließen. Aber ob die überhaupt irgendwas anderes trainieren, als Ihr Sprachorgan weiss ich nicht. Böse, ich weiß… Aber hier auf dem Dorf sind die Walker vielleicht auch etwas speziell 😉

Da ausser Arbeiten und Laufen derzeit nicht viel bleibt, wird eines schneller kommen als man es realisiert. Nämlich die Tatsache, dass der nächste Halt Berlin sein wird! Und ich freue mich drauf!