Die Frau hat Power: Auf geschätzten 1,60 Meter Höhe konzentrieren sich bei Julia eine Karriere als Rock’n’Roll-Tänzerin, aktive Taucherin, regelmäßige Fitnessstudio-Besucherin und weiteres. Beruflich ist die Betriebswirtin in einer Werbeagentur tätig – eine Branche, die ebenfalls nicht für ihre Verschnarchtheit bekannt ist. Und genau hier fühlt Julia sich wohl: Im Zentrum der Action! Wir durften uns dem Sturm stellen und haben sie interviewt.

Beschreibe dich selbst in einem Satz:
Ich bin unglaublich emotional, kann nicht stillsitzen, bin total neugierig und Musik ist mein ständiger Begleiter.
Ach und leider liebe ich Kohlehydrate! Waren jetzt zwei Sätze, ich hoffe, das ist ok.

Na gut, ausnahmsweise. Damit du nicht emotional wirst. Machst du noch anderen Sport?
Klettern und wandern, auch Radfahren und Inlinern, aktuell (wegen Saison) Skifahren / Schneeschuhwandern.
Außerdem tanze leidenschaftlich gerne. Weil man im Paartanz zeitlich relativ unflexibel ist läuft es aktuell auf Zumba oder Aerobic hinaus. Hier ist man in der Gruppe, aber trotzdem ist keiner direkt vom anderen abhängig.
Zudem tauche ich auch – kann Sport sein, oder aber auch Erholung. Je nachdem wie die Strömung und die Bedingungen dort unten sind. Aber in jedem Fall ist eine gute Kondition von Vorteil!

Respekt! Wieso nun auch noch Laufen?
Jeder Sportler läuft. Egal, ob jetzt laufen der „tatsächliche“ Sport ist, oder unterstützend zum Aufbau von Kondition oder Ausdauer dient. Und gerade weil ich so vielseitig aktiv bin, brauche ich eine gute Kondition. Damit macht alles nämlich viel mehr Spaß!
Außerdem muss ich mich auf unseren anspruchsvollen Tauchurlaub im Oktober vorbereiten – gute Grundfitness bedeutet in gewissem Maße auch eine Reduzierung des Luftverbrauchs. Und Luft ist kostbar da unten!
Außerdem macht laufen schöne Beine – hab ich jedenfalls gehört – und man ist an der frischen Luft.

Was war bisher dein größter sportlicher Erfolg?
Deutsche Meisterschaften im Rock`n`Roll, das ist allerdings schon ein paar Jahre her.
Aktueller: Cenoten tauchen und Bullenhai Begegnungen in Mexico.

Darüber wollen wir bei Gelegenheit noch mehr hören! Aber zunächst mal: Was motiviert dich?
Ich brauche Sport als Ausgleich zu meinem Job. Ich merke, dass ich mit Stress und Anspannung viel besser umgehen kann, wenn mein Körper die Chance hatte sich auszupowern. Und, ohne zu schwindeln, würden mir 5-6 Kilo weniger definitiv nix schaden!

Hast du ein Motto oder eine Philosophie?
Ein Zitat von Astrid Lindgren: Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!

Nun mal Tacheles: Wie viele Trainings-Einheiten umfasst eine normale Woche bei Dir und wie sehen die aus?
Aktuell trainiere ich 2-3 mal die Woche vor der Arbeit im Fitnessstudio. Samstag oder Sonntag dann privat: Laufen, Tauchen, ab und an auch mal golfen. Wenn ich weiß, dass ich pünktlich aus der Arbeit komme, gehe ich am Abend in Zumba. Da freue ich mich dann schon immer den ganzen Tag drauf! Bin aber echt sauer, wenn es dann nicht klappt.

Sascha hat das Fitnessstudio immer gehasst. Wie genau sieht das bei dir aus?
Im Fitnessstudio laufe ich acht Kilometer auf dem Crosstrainer, dazu dann das ARD Morgenmagazin. Es ist mir lieber, früh ins Studio zu gehen, da riecht es noch nicht nach Tigerkäfig und es ist kaum jemand da. Außerdem beginnt man den Tag ganz anders, wenn man weiß, dass man schon etwas getan hat.

Was ist für dich die größte Herausforderung abseits der Strecke?
Herausforderungen gibt es viele – aber nur daran wächst man, lernt seine Grenzen kennen und kann darüber hinausgehen. Ich liebe Herausforderungen! Die Großen aber auch die Kleinen.

Was ist dein „Sport-Snack“?
Banane und Rührei mit frischen Champignons, jetzt nicht zusammen, aber diese beiden Sachen liebe ich.

Hast du selbst Erfahrungen mit Wobenzym?
Ja, sehr gute! Bei bereits zwei geplanten Operation habe ich vorher Wobenzym genommen und dies nach der OP natürlich weiterhin getan. Ich hatte wenig Schwellung und Blutergüsse und habe gute Fortschritte in der Wundheilung gemacht. Jetzt muss ich definitiv wieder mit der Einnahme anfangen, denn wenn mich der Ehrgeiz packt, dann überpace ich gerne und habe am nächsten Tag ziemlichen Muskelkater!

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