Björn Wendel ist einer der Gewinner, die von Wobenzym plus einen Startplatz beim Mainz-Marathon zur Verfügung gestellt bekommen haben. Hier berichtet er von „seinem“ Marathon!

Nachdem ich am Samstag die Startunterlagen abgeholt habe, ging es am Sonntag Morgen nach kurzer Parkplatzsuche zur Rheingoldhalle um auf den Startschuss zu warten. Die Temperaturen waren zum Laufen optimal, die Wolken ließen jedoch nichts Gutes erahnen. Nach kurzem Warmlaufen durch die Fußgängerzone ging es in den Startblock und um 09:30 konnte es dann endlich losgehen.

Den Startschuss interpretierten dann allerdings auch die Wolken für sich und so begann es pünktlich um 09:30 an zu regnen. Schon nach wenigen hundert Metern waren wir Läufer aber auch die Zuschauer durchnässt und es peitschte uns ein unangenehmer Wind entgegen. Der Regen sollte sich dann während der nächsten 3,5 Stunden immer mal wieder mit aufkommendem Sonnenschein abwechseln.

Die erste Hälfte des Marathons verlief dank vieler Läufer und Zuschauer relativ kurzweilig, die Musikgruppen am Streckenrand taten ihr übriges um für eine schöne Atmosphäre zu sorgen. Dies änderte sich dann leider in der zweiten Hälfte des Laufes. Da sich die meisten Läufer für den Halbmarathon entschieden hatten, dezimierte sich das Feld deutlich, nach der Überquerung des Rheins nach Wiesbaden waren dann auch kaum noch Zuschauer zu sehen. Zurück auf Mainzer Seite war die Atmosphäre dann zwar wieder etwas besser, viele Zuschauer hatten aber wahrscheinlich aufgrund des Wetters schon die Heimreise angetreten. Nun hieß es also kämpfen und Zähne zusammenbeißen. Die ein oder andere Banane an den Verpflegungsstellen halfen dabei.

Die letzten 5 Kilometer erschienen dann unendlich lang, bei Erreichen der Fußgängerzone kam dann aber die Gewissheit auf, es gleich geschafft zu haben. Auf den letzten Kilometern verriet ein Blick auf die Uhr, dass ich meine bisherige Bestzeit von 3:33h unterbieten werde, allerdings war die Frage ob auch die 3:30h Grenze fallen würde. Als das Ziel bereits in Sichtweite aber doch noch einige hundert Meter entfernt war, gab ich mit letzter Kraft nochmal Gas und kam mit einer Zeit von 3:29:44 ins Ziel.

Nach kurzer Erholung ging es dann zur Kleiderbeutelausgabe und dann mit schweren Schritten zum Auto.

Vielen Dank an alle Helfer und an Wobenzym für den Startplatz!