Zum diesjährigen Berlin-Marathon haben wir 100 Startplätze im Bewerbungsverfahren verteilt – und hätten auch die doppelte oder dreifache Menge ausschreiben können. Ambitioniert und enthusiastisch hat sich die EnzymKraft-Community auf jeden Wettbewerb gestürzt und uns tolle Ergebnisse gezeigt. Einige haben sich im Nachhinein bereits mit Bildern und Texten wieder bei uns gemeldet, die wir zum Teil schon über Facebook geteilt haben. Im folgenden einige Auszüge und Eindrücke aus den Berichten von drei weiteren Startplatzgewinnern!

Ingo

Mein größter Wunsch war schon immer, einen Marathon zu finishen. Dieses Ziel war entweder für den 40. BMW Berlin-Marathon oder zu meinem 40. Lebensjahr geplant. Als im Jahr 2012 der Berlin Marathon innerhalb weniger Stunden ausgebucht war und auch sonst keine Hoffnung sah, beim Jubiläumslauf teilzunehmen, schrieb ich meinen ersten Wunsch ab, und richtete mein Augenmerk auf einen Marathon in zwei Jahren. Dann kam jedoch die Aktion von Wobenzym (…) Ich konnte mein Glück gar nicht fassen. (…) Obwohl ich mich riesig darauf freute, überwog doch die Nervosität, weil ich so eine Strecke noch nie gelaufen bin. Um mich abzulenken ging ich auf die Marathonparty von Wobenzym.

Astrid

Der 40. BMW Berlin-Marathon hat wohl alle Erwartungen erfüllt und selbst Petrus ließ es sich nicht nehmen, zum Jubiläumsmarathon strahlend blauen Himmel und Sonne pur zu schicken. (… ) Wer einmal die Anspannung kurz vor dem Startschuss hautnah als Läufer miterlebt hat weiß, das Gänsehautfeeling immer inklusive ist. Einmal im eigenen Startblock angekommen, bietet sich rundum das gleiche Bild: erwartungsvolle Anspannung, gute Laune und auch etwas Respekt vor dem, was das an Kilometern naht: quer durch die Hauptstadt, bis an den grünen Rand, den „Wilden Eber“ und wieder zurück durch die City.

Peter

Morgens war es jedoch recht ‚schattig‘. Ich beschloss aber in Shirt und kurzer Hose zu laufen. Lieber anfangs etwas bibbern als nach 5 km zu merken, dass man zu warm angezogen ist. (…) Nach 5 km hatte ich die richtige Betriebstemperatur und den richtigen Rhythmus und konnte den Lauf genießen. (…) Der Mann mit dem Hammer kam nicht. Meine Ehefrau erwartete mich am Breitenbachplatz und die Stimmung am Wilden Eber konnte ich auch aufnehmen ohne die Beine wesentlich zu spüren.

Ingo

Überall, wo man nur hinschaute standen an den Straßenrändern Zuschauer die mit den unterschiedlichsten Requisiten Stimmung machten und die Läufer anfeuerten. Desweiteren auch die vielen Musikgruppen, die auch ihren Marathon absolvierten – allerdings auf ihre Art und Weise. Es war eine tolle Stimmung.

Astrid

Dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo der eigentliche Marathon erst anfängt. Von da an heißt es durchhalten, jeden Versorgungspunkt genießen und sich von den begeisterten Zuschauern entlang der Strecke begeistern lassen. Etliche Kilometer weiter, der „normale“ Läufer glaubt schon nicht mehr an das Ziel, naht die Erlösung. Noch einmal um die Ecke und rauf auf den Pracht-Boulevard „Unter den Linden“ und da steht es: Das Tor!

Ingo

Ich biss auf die Zähne, weil ich unbedingt diesen Lauf beenden wollte. Dann sah ich in der Ferne das Brandenburger Tor und in mir nährte mir die Hoffnung bald im Ziel zu sein, was auch von den Schmerzen kam. (…) Als mich dann der DJ mit Namen begrüßte und ich durch das Brandenburger Tor kam, waren alle meine Schmerzen vergessen und so konnte ich noch die restlichen 200 m im kurzen Sprint absolvieren.

Peter

Es reichte für die Bestzeit. Es war ein toller Lauf und nächstes Jahr ist der Marathon unter 3:30 das Ziel.

Vielen Dank an alle Einsender dafür, dass ihr uns an euren Erlebnissen teilhaben lasst!