Am 10.10. steige ich als Nordlicht in das Schlafwagenabteil von Hamburg nach München, um zu einem Marathon zu fahren, der schon lange auf meiner Liste der noch zu laufenden Marathons steht. Dank Wobenzym Plus darf ich kostenlos starten und erhalte sogar noch ein Laufshirt, dass ich beim Lauf natürlich gerne trage – obwohl es ganz schön kalt war. In München komme ich ausgeschlafen an und habe genügend Zeit zu Fuß vom Hauptbahnhof zum Olympiapark zu gehen. Das Gelände ist beeindruckend, weil die Bauten so toll aussehen. Die Messe hat viele gute Anbieter und nachdem ich meine Startunterlagen abgeholt habe, bleibt sogar noch Zeit eine Bekanntschaft aus einem Laufforum zu treffen.

Dann jedoch muss ich mich etwas beeilen, weil die Gepäckabgabe recht weit entfernt ist und ich noch rechtzeitig in meinen Startblock kommen möchte. Der Startschuss fällt bereits und ich komme gerade eben noch in den Startblock. Die Zeit von 3:30 Std. werde ich heute jedoch nicht erreichen, da ich mir eine Woche zuvor beim Yoga mein Knie leicht verdreht habe. Es ist bewölkt und mit knappen Plusgraden eigentlich sinnvoller in langer Kleidung zu laufen, allerdings hatte ich mich bereits im Vorfeld dazu entschieden den München Marathon als Abschlusswettkampf für die kurze Kleidung zu nehmen und so hieß es zügig laufen und Temperatur aufbauen.
Trotz leichter Verletzung komme ich ganz gut in Fahrt und freue mich über die schönen Stadthäuser und die lange Passage durch den Englischen Garten. Es gibt nur sehr wenige Abschnitte die weniger reizvoll sind und die Menschen entlang der Strecke feuern uns ordentlich an. Ich höre häufig meinen Namen und freue mich über die gute Stimmung.

Nach der Halbmarathondistanz wird es langsam etwas schwieriger für mich mein Tempo zu halten und ich muss mir Zwischenziele stecken. Bei Km 27 nehme ich mir die 30 Km zum Ziel und danach die 32 Km, um dann in einstelligen Km Zahlen rückwärts runter zu zählen. An dieser Stelle ist die Strecke wieder sehr reizvoll und es sind viele Menschen zum Anfeuern an den Seiten. Bald darauf läuft man den Anfangsteil der Strecke wieder zurück und kann so die Entfernung gut abschätzen. Ich baue noch einmal etwas Geschwindigkeit auf und kann ein paar Leute überholen. Im Tunnel zum Olympiastadion wird man mit buntem Licht empfangen und eine Stimme erzählt einem, dass es nur noch 300 Meter bis ins Ziel sind. Der Einlauf ins Stadion ist großartig. Viele Angehörige warten auf den Rängen auf ihre Angehörigen. Man fühlt sich wie ein kleiner Star – Toll!

Die Verpflegung im Zielbereich ist super. Es gibt diverse Kuchen, Brezel, Smoothies und natürlich das Finisher-Bier!
Danach muss ich mich etwas beeilen, denn ich muss zurück nach Hamburg und der Flieger wartet leider nicht. Also fix zur Dusche und mit U- und S-Bahn zum Flughafen. Ich komme pünktlich zum Boarding, durfte auf dem Flughafen jedoch auch einen ordentlichen Lauf hinlegen. Mit 3:48:16 Std für den Marathon bin ich sehr zufrieden und sage herzlichen Dank an Wobenzym Plus!