In Frankfurt angekommen.                                                                                                                                                              Den Startplatz für den Marathon gewonnen.
Der Hektik des Alltags entkommen.
Das Training dafür heißt nicht Körper sonnen.
Viele Kilometer gemacht.
Im Haxtergrund verletzt.
Gib auf deinen Körper acht.
Das passiert wenn du dich hetzt.
Anreise zum Marathon entspannt per Bahn.
Zeit vergeht schnell.
Heute ist sie im Pünktlichkeitswahn.
Trotz Fussballfan- und Kindergebell.
Mit den Startunterlagen in der Hand,
Auf einen kurzen Besuch zu Wobenzym
„Ihr seid Marathon“ prangt an der Wand.
um für den Startplatz zu danken.
Die Frage vor dem Start: Wird die Bestzeit wanken?
Irgendetwas liegt in der Luft.
Nein. Nicht der Mix aus Schweiß-, Angst- und Toilettenduft.
Es wird der Marathon des Arne Gabius.
Deutscher Rekord im Marathon: 02:08:33. Wahnsinn!!!
Bei mir ist es von Anfang an die Suche:
Nach dem Tempo, nach den richtigen Läuferfersen
oder dem richtigen Läuferinnenpo. Oho.
Bis km 27 bin ich noch gut dabei;
Dann bricht der Traum von der PB entzwei.
Einfach nicht im Rennen.
Lust auf 24 h Pennen.
Cola wird gereicht.
Ob die Kraft noch reicht.
Sicher doch. „Zieh durch Christoph“ ruft ein Opa.
Km 35 ist inzwischen geschafft,
nochmals zwei km aufgerafft,
dann im Oberschenkel ein Stich,
der Läufergott von mir wich,
drei Engel für Charlie (bitte beim Autor melden) am Rand der Strecke registrieren meine lange Pause:„Junge, lauf das Ding nach Hause.

OK. Mal so gesehen und oft zitiert:
„Umdrehen wäre jetzt auch blöd.“
Irgendwie wird der Laufmotor nochmals aktiviert.
Wer aufgibt, stets verliert.
Es ist zugegeben bitter überholt zu werden.
„This is your day“ lautet der Slogan in Frankfurt.
Für mich heute ein wahrer Elefanten-Geburtsmarathon.
Erst zum Schluß auf dem roten Festhallenteppich riecht es wieder nach Wohnzimmer.
Frankfurt mein Marathon immer.
02:58:07 bleiben notiert; meine Enttäuschung nach 02:49:00 im Jahr zuvor,
rufen den Triathletenausredenpool hervor:
zu schnell angelaufen
zu schlecht trainiert
zu kurze Vorbereitungszeit
zu müde noch vom Ironman im Juli
zu wenig Anspannung vor dem Wettkampf
schlecht gegessen
usw.
Ich denke es ist mit einem Satz der IQ Athletik gesagt:
„Du kannst Resultate haben oder Ausreden. Nicht beides.“
Mit einer Woche Abstand bin ich mit dem Resultat schlußendlich einverstanden.
Es war der letzte Marathon…….ja!…..
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allerdings in der AK30.
Ich bin weiter motiviert mir ehrgeizige Ziele zu setzen.

Danke sagen möchte ich allen Motivationsschenkern:
Wobenzym Plus Sportteam
Familie
Freunde
Trainingsgruppe und Trainer
Laufgötter
Drei Engel für Charlie
Sportstadt Frankfurt“