Anwärter für Hobby-Läufer des Jahres 2014 Rudi Schmidt berichtet vom Frankfurt-Marathon.

Kurz nach meinem Wolfsburg-Marathon lag überraschend die Zusage für den Frankfurt-Marathon von WOBENZYM in meinem Mailkasten. Ich war am Anfang etwas hin und her gerissen, ob ich da überhaupt starten sollte, weil ich beim Wolfsburg-Marathon ab KM 26 einen sehr heftigen Einbruch hatte und mich mit 3:33h ins Ziel gequält habe.
Nach Rücksprache mit meinem Trainer Klaus, habe ich zugesagt und es für mich als einen Genussmarathon definiert, was absolut die richtige Entscheidung war.

Ab dann hieß es, Hotel organisieren, gucken welche Bekannten auch da starten werden, sich vom Wolfsburg-Marathon regenerieren und sich vernünftig für den Frankfurt-Marathon vorbereiten.

Am Samstag den 25.10. ging es mit dem Zug in Richtung Frankfurt. In Frankfurt angekommen ging es zum Einchecken ins Hotel. Nach dem frisch machen ging es mit einigen Bekannten zur Messe. Die Stimmung und Atmosphäre auf der Messe und in der Festhalle waren gigantisch, das muss man als Läufer einfach mal erlebt haben. Nach einem sehr schönem Tag mit vielen tollen Gesprächen und einem kurzen Treffen mit Dieter Baumann, gab es noch abends eine leckere Pizza. Der Marathon konnte kommen.

Sehr früh morgens um 6 Uhr hat für mich der Marathon-Tag begonnen. Erst war Frühstück angesagt und dann ging es auch schon Richtung Startlinie. Auf dem Weg dahin, waren die besondere Stimmung und das Kribbeln bei allen spürbar. Überall sprachen die Marathonis von dem „Einlauf in die Festhalle“. Und schon stand ich mit der positiven Anspannung, vor meinem 5. Marathon im Block 2.

Der Start wurde freigegeben und schon ging es los. Ab jetzt habe ich jeden KM, mit den vielen anfeuernden Zuschauern am Wegesrand und der motivierenden Begleitmusik, so richtig genossen und die Main-Metropole in mein Bewusstsein eingebrannt. Auf den letzten 2 km habe ich nur noch an den „Einlauf in die Festhalle“ gedacht, jetzt war es so weit und das ist wirklich ein Moment, den ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werde. Die Lichter, der rote Teppich, die volle Festhalle, die Musik und der anfeuernde Moderator. Mit 3:39h habe ich mit Gänsehaut-Feeling und unvergesslichen Momenten die Ziellinie überquert.

Es war bis jetzt mein schönster Marathon, weil hier einfach alles gepasst hat. Jetzt freue ich mich auf die Regeneration, die Gala am 22. November zum Läufer des Jahres 2014 und die Vorbereitung auf die Saison 2015, wo ich die sub. 3:15h knacken will.

Bedanken für das unvergessliche Erlebnis möchte ich mich ganz herzlich bei WOBENZYM , die mir das möglich gemacht haben. Dankeschön!!!

Euer Rudi

Update: Kurz darauf wurde Rudi zum „Hobbyläufer des JKahres 2014“ geählt – wir gratulieren!