Die Enzymtherapie
Bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper spielen Enzyme eine entscheidende Rolle.

Die kleinen Eiweißmoleküle regeln die unterschiedlichsten Aufgaben in unserem Organismus: z. Bsp. Spalten sie die Nahrung, sind an der Energiegewinnung beteiligt, unterstützen die Ausscheidung von Abfallprodukten über Leber und Niere und sind an Abwehrreaktionen des Immunsystems beteiligt.

Das passiert bei einer Entzündung
Die erste Abwehrreaktion des Immunsystems bei Verletzungen oder anderen schädlichen Einflüssen ist die Entzündung. Eine Entzündung äußert sich immer durch fünf klassische Symptome, die unabhängig von der Ursache konstant sind: Rötung, Überwärmung, Schwellung, Schmerz und Funktionseinschränkung. Wenn das Gewebe geschädigt wird, weiten sich zuerst die Blutgefäße. Es entstehen kleine Lücken in der Gefäßwand, durch die Eiweiße und Blut austreten können. Auf diese Weise gelangen die Immunzellen an ihren Zielort. An all diesen Prozessen sind körpereigene Botenstoffe beteiligt, die die Entzündung regulieren und die Heilung fördern.

So helfen Enzyme
Auch körperfremde, natürliche Enzyme, z.B. aus der Ananas, können den Verlauf einer Entzündung positiv beeinflussen. Das Gewebe schwillt ab und damit lässt auch der Schmerz nach. Das funktioniert bei akuten Verletzungen ebenso gut wie nach chirurgischen oder zahnmedizinischen Eingriffen. Da sich die Wirkung unterschiedlicher Enzyme ergänzt, können entzündlich bedingte Krankheiten mit einer sinnvollen Kombination verschiedener Enzyme in Tablettenform besonders gut behandelt werden. Studien haben gezeigt, dass die Enzymtherapie den Entzündungsschmerz genauso wirkungsvoll lindert wie die nebenwirkungsreichere Einnahme eines Wirkstoffs wie Diclofenac.