Eisige Temperaturen im bayerischen Kreuth konnten die Teilnehmer des „No Guts No Glory“-Trailwalks nicht aufhalten: Mit Todesverachtung und zum Teil in abenteuerlichen Kostümen stürzten sich fast 600 Läufer in den drei Disziplinen „Chicken Run“ „All4One“ und „No way out“ auf die Hindernisstrecke.

Waren im letzten Jahr noch ca. 160 Teilnehmer zu ersten Ausgabe des „No Guts No Glory“-Trailwalks gekommen, fanden sich am Wochenende 25./26. Februar fast viermal so viele Läufer auf dem Gelände des Gut Matheshof ein. Darunter auch die drei, die ihren Startplatz über die EnzymKraft-Webseite bekommen hatten. Auf alle warteten Strecken, die es in sich hatten – Wälle und Gräben, Baumstämme, gefrorene Bachläufe und eiskaltes Wasser bildeten die ca. 57 Hindernisse. Michaela Betzmann vom Organisationsteam betonte: „Jedes unserer Hindernisse ist ein Naturprodukt. Wir verwenden hier keine Gummireifen oder aufblasbare Hindernisse.“

Ein echter Naturfreund musste auch sein, wer bei Minusgraden über den Boden robbte. Die widrigen Temperaturen sorgten dafür, dass die Strecke „schön hinterhältig“ (Betzmann) wurde. Denn darum geht es ja beim gehobenen Hindernisparcours: Die äußeren Einflüsse genau wie den inneren Schweinehund besiegen – und dabei jede Menge Spaß haben! So stand auch bei vielen das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund: Statt verbissen um Zehntelsekunden zu kämpfen, half man sich schon mal gegenseitig über die Hürden oder reichte einem gestürzten Konkurrenten die Hand. Denn Ausrutscher gab es auf dem gefrorenen Boden viele. Michaela Betzmann vom Organisationsteam konnte aber verkünden: „Fast 600 Teilnehmer, und alle gesund ins Ziel gekommen!“

Das nächste Trailrun-Event ist der „Wild Forest“-Lauf am 05.-07. April.