Teammitglied Cristoph wollte eigentlich nur ein paar Pfunde abnehmen und entdeckte plötzlich den Extrem-Ausdauersportler in sich. Im Kurz-Interview erzählt er, was ihn an seinem Sport begeistert und wie er Training und Familie unter einen Hut bringt.

Christoph, du bist Trail- und Ultrarunner. Was bedeutet das konkret?

Trailruning bedeutet laufen im Gelände und auf Bergen, immer in der Natur. Man nimmt im Zweifelsfall immer den schmaleren, steileren Weg – es ist wie im wahren Leben, es geht auf und ab! Und Ultrarunning bedeutet, man macht längere Strecken.

Länger als… was?

Der Traunstein Marathon beispielsweise heißt zwar Marathon, geht aber über 70 Kilometer. Dazu kommen die Höhenmeter – da war ich über 12 Stunden unterwegs.

Das bedeutet sicher eine Menge Training…

Naja, so 8 bis 12 Stunden die Woche sind das, aber verteilt auf 4-5 Tage.

Du hast Familie. Wie verbindest du dein sportliches Engagement mit damit?

Ich laufe meistens frühmorgens oder in der Nacht. Als Apotheker arbeite ich zum Teil im Schichtbetrieb, habe also eh andere Zeiten. Und mit der Familie lässt sich das auch verbinden – ich bringe dann einfach direkt die frischen Brötchen mit.