Leila ist nicht aufzuhalten: In ihren Kurzberichten erzählt sie von der Teilnahme bei gleich drei Wettkämpfen – inklusive dem finalen Triumph beim Leipziger Südraummarathon.

Paddle&Run und Teichelauf
Am Tag der Deutschen Einheit stand im Rahmen der Sparkassen Challenge ein Paddle&Run auf meinem Wettkampfkalender. Bei dieser Challenge werden 3 Läufe, 2 Radveranstaltungen und 3 Mehrkampfveranstaltungen gewertet. Der Teilnehmer mit der geringsten Durchschnittsplatzierung gewinnt. Also galt es wichtige Punkte und gute Platzierungen einzufahren.

Der Wettergott hatte erbarmen und es war strahlender Sonnenschein, perfektes Wettkampfwetter. Mit einer Minute Abstand starteten die angemeldeten Teilnehmer. Um 12:15 Uhr war mein Start. 800 m im Kajak – die Technik ausbaufähig und nach 600 m waren die Arme schon ganz gut gefüllt mit Laktat. Also auf, noch 200 m und dann LAUFEN. Ich freute mich auf den Laufpart, dachte ich zumindest! Nach dem Beenden der ersten Disziplin lief ich so schnell es ging los und musste feststellen, dass der Laufrhyhtmus anders war. Es war richtig anstrengend, da merkt man, wie sehr die Arme zum Laufen eingesetzt werden. Die 5 Kilometer vergingen dennoch recht zügig und so lief ich als 3. Frau ins Ziel.

Zwei Tage später lief ich noch bei einem 10 Km Lauf mit. Der Wettkampf ist schnell erzählt. Ich lief zu schnell an und durfte dafür hinten raus bezahlen. Die Beine wollten nicht mehr, also schleppte ich mich als 4. Frau ins Ziel, 1. Frau in meiner Altersklasse.

Jetzt werde ich ein paar Tage regenerieren und dann gibt es noch einige Infos, ehe es im November in die verdiente Off-Season geht!

Alles Gute, Leila

Südraummarathon

Am vergangenen Samstag stand der letzte Mehrkampfwettbewerb für zwei Freundinnen und mich an: Der Südraumarathon ist eine besondere Art des Marathon. Drei Personen bilden ein Team bestehend aus zwei Radfahrern und einem Läufer. Der Läufer sprintet für 30 Sekunden bis 1 Minute, im Anschluss erfolgt der Wechsel zwischen Läufer und Radfahrer so schnell wie möglich. Je kürzer die Wechsel, umso schneller die Endgeschwindigkeit.

Antje, Manuela und ich hatten schon nach kurzer Zeit die Wechseln inne und überholten nach und nach Teams. Nach 7 Kilometern waren wir das erste Frauenteam, was uns nicht davon abhalten lies unser Tempo zu drosseln. Im Gegenteil. Mit einem Männerteam um die Wette, wurde das Tempo noch mal verschärft. Die wundervolle Laufstrecke querte Teile des ehemaligen Braunkohlegebietes nahe Leipzig, welche vor einiger Zeit geflutet wurden und mittlerweile wunderbare Badeseen sind.

Die Strecke war anspruchsvoll, es waren einige Rampen eingebaut und der Läufer war teilweise schneller als der Radfahrer. Ab und zu trällerten wir ein Lied, so vergingen die harten Intervalle schneller.

Wir waren ein sehr ausgeglichenes Team und liefen nach 2:38 h als 1. Frauenteam über die Ziellinie. Saisonpause verdient oder habe ich in den nächsten Tagen vielleicht doch noch Lust auf ein Cyclocrossrennen. Schauen wir mal.
Sport frei,
Leila
P.S. Weitere Infos dazu unter: www.leipziger-suedraum-marathon.de/