Die Sky-Lounge des Flughafens Tempelhof füllt sich zunächst zögerlich, dann stetig. Während unten auf der Messe Berlin Vital die neuesten Trends im Laufsport präsentiert werden, versammelt sich hier am Tag vor dem Berlin-Marathon eine illustre Runde.


Auf Einladung von Wobenzym® plus tauschen sich der Olympiasieger Nils Schumann, der medizinische Direktor des Marathons Professor Lars Brechtel, Dr. Margrit Lock, die für die medizinische Betreuung der Teilnehmer zuständig ist, und Sonja Raum aus der medizinischen Abteilung von Wobenzym® plus zum Thema „Generation Marathon“ aus. Es geht um Verletzungen, falsche Hilfsmittel und die richtige Vorbereitung.

Die Moderation übernimmt Urs Weber, Redakteur der Zeitschrift „Runner‘s World“ und selbst passionierter Marathon-Läufer. Zum Auftakt stellt er die Frage, wer aus dem Publikum mitläuft und ist zufrieden, als über 50% der Anwesenden die Hand heben. „Es kommt einem so vor, als wären wir richtig viele, wenn wir hier so versammelt  auftreten, nicht wahr?
Und dabei gibt es in Deutschland nur 80-90.000 Marathonläufer. Das ist eine relativ kleine Gruppe. Und für uns paar Leutchen“ stellt er unter Gelächter des Publikums fest „legen die die ganze Stadt lahm!“

Dann wird Tacheles geredet. Den Auftakt übernimmt Professor Brechtel. Bevor er zu seinem Hauptthema kommt, schlägt er einen weiten Bogen: Von der Geburt des Mythos Marathon im griechisch-persischen Krieg ca. 450 vor der Zeitenwende über die 1970er Jahre, als die maximal zugelassene Strecke für Frauen bei Wettkämpfen noch 800 Meter war. Heute, so Brechtel, machen weibliche Starter beim Berlin Marathon etwa 20 % aus.
Und er muss es wissen – er kennt alle Statistiken über „seinen“ Marathon und präsentiert dem Publikum einige davon. Als medizinischer Direktor interessieren ihn dabei hauptsächlich die Fragen, warum und unter welchen Voraussetzungen Menschen beim Marathon zu Schaden kommen oder vernünftigerweise ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Einer der Hauptgründe sind Infektionen – entweder verschleppte, oder solche, die sich die Läufer bei der Anreise zugezogen haben.
Immerhin kommen die Hälfte der Starter nicht aus Deutschland und nur ein Bruchteil aus Berlin. Mit dem direkten Trainingsverhalten sieht er keinen Zusammenhang, kommt darüber jedoch auf eine andere Frage.

„Warum nehmen eigentlich so viele Leute Nahrungsergänzungsmittel? Ich meine, wenn Sie nicht an Osteoporose leiden, warum dann Kalzium nehmen? Trinken Sie doch einfach Milch. Genauso die Vitamine. Mit Ausnahme einzelner besonderer Bevölkerungsgruppen haben wir in Deutschland einfach keinen Vitaminmangel. Und der Körper ist intelligent: Sie können so viele Vitamine nehmen, wie sie wollen – das wird einfach wieder ausgeschieden.“

Vor allem, so seine Schlussbemerkung: Keine präventive Einnahme von Schmerzmitteln. Schmerz ist ein Informationssystem des Körpers, er teilt uns Wichtiges mit und darf nicht unterdrückt werden.

„Denn wie die Sieger der letzten Jahre uns gestern auf der Pressekonferenz mitteilten: Marathon? It hurts!“ fügt Moderator Weber ein und leitet damit zu Dr. Margrit Lock über, die sich Brechtel in seiner Einschätzung zu Schmerzmitteln anschließt.

„Reine Schmerzmittelmedikation mache ich praktisch gar nicht. Enzyme setze ich langfristig ein.“ Wie Sonja Raum später erklärt, unterdrücken Enzyme im Gegensatz zu Schmerzmitteln nicht einfach den Schmerz, sondern unterstützen und beschleunigen die Abheilung von  Verletzungen – und tragen so zu einer schnelleren Reduktion von Beschwerden wie Schwellungen und Schmerzen bei. Zunächst geht Dr. Lock auf die Ursachen der häufigsten Beschwerden bei Marathon-Läufern ein.
Die oft beobachteten Verletzungen an Rücken und Knien, aber auch andere, führt sie auf falsches Training und falsche Ausrüstung zurück – in erster Linie falsches Schuhwerk und unbewusst eingenommene Fehlhaltungen. Beim Training sei die Balance von Belastung und Entspannung entscheidend, und hier sei Vorsicht angebracht: Auch die Herausforderungen im Job und in der Familie sind Belastungen, die berücksichtigt werden müssen. Außerdem führen nicht genügend auskurierte frühere Verletzungen häufig zu Problemen.
Dies kann Nils Schumann aus eigener Erfahrung bestätigen: Ein auf Kosten der Gesundheit erkämpfter Erfolg zog bei ihm eine lange Phase der Rekonvaleszenz nach sich, die weitere Wettkämpfe zunächst unmöglich machten.

Das, so Schumann, sei eben der größte Unterschied zwischen Profi und Amateursportlern: Beim Profi ordnet sich alles andere dem sportlichen Erfolg unter.

Im letzten Vortrag der Runde macht Sonja Raum die Wirkweise der natürlichen Enzyme in Wobenzym® plus und deren Nutzen für Sportler anschaulich: Neben der beschleunigten Abheilung von Verletzungen ist die sehr gute Verträglichkeit der Enzyme ihr großer Vorteil. Daher ist auch ein präventiver Einsatz problemlos möglich, um z. B. starken Muskelkater zu vermeiden und Überlastungsschäden nicht chronisch werden zu lassen. Eine der ersten Fragen aus dem Publikum zielt wiederum auf die Schmerzmittel ab.
Ob diese für eine stärkere Wirkung mit Wobenzym® plus kombiniert werden könnten. Schmerzmittel sollten nur bei akuten Schmerzen kurzfristig eingenommen werden, erklärt Raum. Ihr Vorteil läge im schnellen Wirkeintritt. Enzyme hätten dafür eine nachhaltigere Wirkung und könnten auch langfristig eingenommen werden. Bei einer kombinierten Einnahme mit Enzymen könne häufig die notwendige Dosis der Schmerzmittel reduziert werden.

Als die Runde sich auflöst, bleibt Nils Schumann noch für ein kurzes Interview mit uns auf der Bühne. Die Aufzeichnung desselben findet ihr hier und weitere Videos auf www.Youtube.com/WobenzymDeutschland.