Nachbericht von Cornelia Hilka

Lauftraumgewinnerin Cornelia Hilka hält nichts vom „langsam angehen lassen“ und bestreitet während ihrer Vorbereitung für den New York Marathon ein internationales Laufevent nach dem anderen. Die meisten davon als Charity Läuferin für ihr Projekt „Run and Help“. Für den Transvorarlberg Triathlon 2013 rief sie mit Unterstützung von Katrin Schuhen gleich ein ganzes Team ins Leben. Hier folgt ihr persönlicher Nachbericht!

In der Vorbereitung als Lauftraumgewinnerin des New York Marathon konnte ich vor zwei Wochen ein Highlight der besonderen Art erleben. Zugunsten meines Spendenlaufprojekts „Run & Help“ für Ärzte ohne Grenzen hatte ich in den vergangenen Wochen einiges auf die Beine gestellt, um zwei Spendenteam-Staffeln für den landschaftlich einzigartigen Transvorarlberg Triathlon (http://www.transvorarlberg.at/) zu gewinnen.

Über das Internet konnte ich erfolgreich motivierte Triathleten dafür begeistern, bei dieser Aktion mitzumachen. Besonders stolz bin ich, über die Wobenzym-Facebookseite Katrin Schuhen aus dem Wobenzym-Team und auch Patrik Waeldin, einen eifrigen Wobenzym-Facebook-Reader, für eine der Staffeln gewonnen zu haben. Die zweite Staffel war auch schnell mit motivierten Triathleten besetzt. Alle, außer Patrik, habe ich erst auf der Triathlon-Messe in Bregenz kennen gelernt. Patrick traf ich bereits zwei Wochen vorher in meinem Heimatort Wiesbaden. Er war als Teilnehmer des 70.3 Ironman dort gestartet.

Die Chemie im Team stimmte von Anfang an. Wir hatten viel Spaß und konnten interessante Erfahrungen austauschen. Die Nacht vor dem Wettkampf regnete es heftig. Oh je, was für Vorzeichen ….. Aber, ich konnte mich voll und ganz auf unsere beiden Spendenlaufteams verlassen: Die Schwimmer absolvierten in einer sensationellen Zeit ihre Distanz im aufgewühlten und welligen Bodensee, die zwei Biker gaben ebenfalls alles: Sie mussten sich durch verschiedene Klimazonen kämpfen, Nebel, Regen und Wind über sich ergehen lassen – bis sie vom Bodensee oben auf dem Tannbergpass ankamen. Die Strecke haben sie mit großer Willenskraft und Kampfgeist bestens bewältigt und trotz widrigen Wetterverhältnissen die gigantische Aussicht dieser schönen Strecke auf ganz persönliche Weise genossen.

Der Läufer der ersten Staffel und – ich als zweite Läuferin – „heizten“ als Schlussathleten noch einmal richtig ein. Da ich bereits in Lech während meines Sommerurlaubs die Laufstrecke schon einmal „Probe laufen konnte“ kannte ich die kleinen Tücken dieser Crosslaufstrecke und so genoss ich diesen Lauf trotz aufgeweichter Teilstrecken. Am Streckenrand weidende Kühe gaben dem Lauf ein besonderes Flair. Das Publkum an der Strecke und im Zielbereich gab alles. Es war ein toller Zieleinlauf – gemeinsam mit meinen zwei Teamstaffelnmitgliedern. Moritz, der 2. Läufer lief die 12 km Strecke in einer Zeit von 45 Minuten – für diese Strecke eine gigantische Zeit. Meinen Respekt hat er – das habe ich nicht ganz geschafft!!!

Es war ein supertolles Sport-Wochenende mit motivierten , supernetten Athleten und zwei total sympathischen Teamstaffeln, das mich sicherlich für meine Vorbereitung zum New York Marathon positiv beeinflussen wird. An dieser Stelle: Herzlichen Dank an meine Staffelkollegen: Patrik, Katrin, Moritz, Roman und Jakob – Ihr ward total super und 2014 werden wir wieder beim Transvorarlberg Triathlon mit dabei sein. Darauf freue ich mich jetzt schon.