Nachbericht von Leila Künzel

Der Ironman Switzerland sollte die Revanche für den Ironman Frankfurt am 6. Juli sein.

Mein diesjähriges Saisonziel sollte der Ironman Frankfurt sein. Mit einer guten Vorbereitung ging ein paar Tage vorher nach Frankfurt/ Main.

Ein paar Faken zum Raceday: Das Schwimmen verlief ganz gut und ich kam nach 1:03 h aus dem Wasser. Auf dem Rad ging es richtig gut und nach 5:12 und erste Frau in meiner AK ging es auf die Laufstrecke. Jedoch merkte ich schon hier meinen Magen ungewohnt komisch und nach der Einnahme von einem Gel wurde es schlimmer und schlimmer. Nach 20 Km quälend musste ich einsehen das Ziel heute nicht zu sehen.

Ursachensuche!

Nach dem Ironman und meinen starken Magenproblemen wurde ein Test auf Fructose-Intoleranz, dieser hat sich positiv bestätigt. Kein Wunder also, wenn nichts mehr geht. Ich setze ohnehin oft auf Maltodextrin und nur wenig Energiegels und deshalb ist das ganze bis dato auch nur zum Ironman aufgetreten. Der Ironman Switzerland war noch offen und so stand fest – dahin geht’s.

Die Ernährung war ausschließlich auf Maltodextrin zugeschnitten. Ein Experiment. Beim Radfahren klappte es hervorragend, allerdings beim Laufen werde ich die Dosierung noch etwas abändern müssen. Hier hatte ich ab Kilometer 20 beim Laufen einige energetische Probleme, aber der Weg ist der Richtige.

Ich erreichte auf einer schweren Strecke nach 10:45 h als 5. Frau in meiner Altersklasse das Ziel.
Jetzt wird ein wenig regeneriert und dann neue „Schandtaten“ ausgepackt.

Alles Gute, Leila