Teammitlgied Cornelia hat am Hamburg Marathon teilgenommen. Hier ihr Nachbericht!

Ich war bereits schon am Freitag angereist, um in Ruhe und entspannt über die Marathonmesse schlendern zu können. Zu meinen angesteuerten Zielen zählte auch der Wobenzym-Stand. Wie immer traf ich dort auf motivierte und kommunikative Promoter. Es machte Freude, sich gegenseitig die neuesten Informationen auszutauschen. Danach noch ein wenig Erholung für die Muskeln auf einer der Relax-Liegen –man weiß ja nie, für was es noch gut ist …. Dann noch ein Besuch des Runner’s World-Standes und natürlich als Mizuno Runbird am Mizuno-Stand, auf dessen großzügige Einladung ich am diesjährigen Hamburg Marathon teilnehmen durfte. Dann nichts wie weg aus der doch etwas stressigen Sportmessen-Atmosphäre und noch eine kleine Runde im anschließenden Park – sozusagen auf dem Nachhauseweg ins Hotel. Ich hatte das große Glück, im Athletenhotel zu übernachten. Da war der Weg zur Messe am nächsten Tag wirklich nur einen Katzensprung entfernt.

Nach einer etwas unruhigen Nacht – das werde ich wohl vor solchen Events nie ablegen – machte ich mich dann nach einem „kleinen Frühstück“ mit Brötchen und Honig auf dem Weg zur Messe. Ich hatte mir am Tag zuvor schon angeschaut, wie die Logistik aufgebaut ist, so dass ich vollkommen tiefenentspannt auf die Halle zusteuerte, in der ich meinen Kleiderbeutel abgeben musste. Die Organisation war sehr professionell: Überall waren freiwillige Helfer, die die Fragen der mehr oder weniger aufgeregten Läufer freundlich beantworteten. Auch an Toilettenhäuschen fehlte es in keinster Weise – da habe ich in der Vergangenheit schon andere Erfahrungen machen dürfen.

Ich reihte mich entspannt in den Startblock, prüfte noch einmal den Sitz meiner Laufschuhe, ist die Laufuhr auch startbereit und steht mein i-pod auf der richtigen Startposition? Für den Anfang hatte ich mir „Atemlos“ eingespeist – ansonsten eher etwas mehr in Richtung David Guetta! Es fing leicht an, zu regnen, aber das war ich ja vom letzten Jahr gewohnt, also keinen Grund zur Panik. Dann ging es endlich los. Ich rechnete diesmal die 42,195 km im Kopf in 5er Kilometerdistanzen zurück und suchte mir meinen „persönlichen Pacemaker“ – einen sportlichen Laufkameraden mit meinem Tempo vor mir aus. Die Stimmung in Hamburg ist einfach immer wieder sensationell. Der Regen wurde heftiger, was die Zuschauer jedoch in keinster Weise dazu anhielt, den Weg nach Hause anzutreten – im Gegenteil, sie feuerten uns kräftig an – ich klatschte viele Kinderhände ab – eine Tradition die ich bei jedem Marathon besonders gerne mache -. Die Verpflegungsstände nutzte ich dazu, meine persönlichen Gels hinunterzuspülen und weiter ging es. Meinem Asics-Band, das ich mir vorher am Stand mit meiner Zielzeit habe ausdrucken lassen konnte ich bis km 35 standhalten, dann wurde ich doch ein wenig langsamer, bevor ich dann noch einen guten Zielspurt zulegen konnte. Es sind dann 4:25 geworden. Vorgenommen hatte ich mir 4:15. Aber ich bin stets eine glückliche Finisherin – jedes Mal wieder aufs Neue beeindruckt, dass ich es wieder einmal geschafft habe, in guter Kondition und mit einem Lächeln im Gesicht über die Ziellinie zu laufen. Bedingt durch eine Meniskus-OP im September letzten Jahres war ich dann mit diesem Ergebnis total zufrieden und begab mich schnurstracks in die VIP-ZONE von Mizuno wo ich ein total köstliches „Finisher-Lunch“ zu mir nehmen durfte und dabei noch freie Sicht auf die weiteren hereinkommenden Finisher hatte. Am nächsten Morgen hatte ich im Frühstücksraum dann noch die Gelegenheit für ein Foto mit Arne Gabius und einem Smalltalk mit ihm. Das war natürlich für mich der krönende Abschluss dieses wunderbaren Marathonwochenendes in Hamburg.

Ich freue mich schon auf meine nächste Herausforderung: Ich starte, gemeinsam am 25.7. in einer Spendenteamstaffel beim swiss alpin marathon in Davos. Da steht jetzt noch einiges an Bergtraining an!