Teammitglied Stephan trat Ende Mai beim FichtelbergUltra an und beendete die Strecke über 56 Kilometer und 1560 Höhenmeter als Gesamtsieger! Wir gratulieren und überlassen an dieser Stelle Stephan das Wort, der das Erlebnis in seinem Nachbericht schildert.

Am 31.05.2014 wurde der erste Fichtelbergultra ausgetragen. Da mein Laufpartner für den Transalpine Run 2014 auch der Veranstalter des Rennens ist und ich bisher noch keinen Lauf im Erzgebirge gemacht habe war es natürlich klar, dass ich da mit mache. Wir sind also mit unserem Wohnwagen am Freitag nach Chemnitz zum Wasserschloss Klaffenberg gefahren. Hier waren wir von der wirklich romantisch-schönen Kulisse des Schlosses beeindruckt. Ab 17.00 Uhr gab es dann im Schlosshotel die Pasta-Party, wobei „Pasta-Party“ dem Gebotenen nicht gerecht wird. Es war eher ein umfangreiches Pasta und Salatbuffet in sehr nobler Umgebung. Man musste sich schon zurückhalten um nicht zuviel zu essen. Anschließend folgte umgehend das Briefing zum Rennen bei dem umfangreich auf die Strecke, Markierung und Schwierigkeiten eingegangen wurde. Für uns ging es dann anschließend ab ins Bett.

Als „Rahmenprogramm“ gab es rund um das Schloß noch einen Markt mit Festzelt in dem bis ca. 1 Uhr ordentlich gefeiert wurde ( im Wohnwagen hat das Geschirr mit dem Bass gescheppert).

Am nächsten Morgen ging es um kurz vor 6 aus den Federn. Der Start fand um 7 Uhr bei bestmöglichen Laufbedingungen direkt am Parkplatz des Schlosses statt. Sonne, kein Wind und milde Temperaturen. Los ging es, einmal ums Schloss und raus aus dem Ort. Anschließend folgte eine wirklich schöne abwechslungsreiche Strecke durch das Erzgebirge. Es ging fast ausschließlich durch Wald und über Felder. Die Strecke war dabei meist trocken und asphaltiert oder geschottert, an kurzen Abschnitten auch auf Trails. Für mich war es gleichzeitig ein Lauf bei dem ich die dortige Landschaft etwas kennenlernen konnte. Gerade in den feuchten Wäldern mit seinen vielen Bachläufen, teilweise spiegelte sich die Sonne im Morgentau, war es eine Freude zu laufen.

Den Lauf selber habe ich ab Km 13 alleine an der Spitze bewältigt. Aber auch ohne Ortskenntnisse war der Weg gut zu finden da die Strecke hervorragend markiert war. Auch die Verpflegungsstellen waren mit mehr als allem nötigen ausgestattet. Ab der letzten Verpflegungsstellen kam dann nochmal das schwerste Stück des Laufes: ca. 12 km fast nur bergauf auf den Fichtelberg. Oben angekommen gab es eine tolle Aussicht und Verpflegungsmöglichkeiten sowie eine Lockerungsmassage. Dafür nochmal danke!

Auch die Begleiter der Läufer konnten zum Ziel fahren und dort die Läufer beim Zieleinlauf empfangen. Das Warten konnten Sie sich mit der tollen Fernsicht überbrücken.

Anschließend gab es zum Abschluss eine Pasta-Party, ebenfalls sehr sehr gut, sowie die Siegerehrung bei der ich als Gesamtsieger mit 4:50 Std. natürlich sehr glücklich war.

Alles in allem war es ein sehr schöner Lauf. Landschaft, Wetter und natürlich die Organisation waren wirklich erstklassig. Vielen Dank und hoffentlich auf ein Wiedersehen beim zweiten Fichtelbergultra! Herzlichen Glückwunsch an deine Organisation.