Frido Flink, das SCC-Maskottchen, kennen alle BMW Berlin-Marathon-Läufer mindestens vom sehen. Als gesprächig dürften ihn die wenigsten erlebt haben, uns gegenüber erklärte er sich jedoch zu einem schriftlichen Interview bereit. Lesen Sie alle Enthüllungen im Sportmaskottchen-Report!

Frido Flink, du bist das offizielle Maskottchen des SCC, der unter anderem den BMW Berlin-Marathon organisiert. Wie bist du zu dem Job gekommen?

Ich habe bei meinen Streifzügen durch den Grunewald häufig euch Zweibeiner heimlich beobachtet. Irgendwann habe ich mich dann getraut und bin den Läuferinnen und Läufern und dem lauten Jubel einfach hinterher gelaufen bis ich durch einen Torbogen mit der Aufschrift Ziel lief. Dort beobachtete ich noch lange, dass alle Teilnehmer ohrenbetäubend laut angefeuert wurden und war davon und von der Atmosphäre so angetan, dass ich all meinen Mut zusammengenommen habe und die Veranstalter gefragt habe, ob ich nicht mithelfen kann. Tja, und dann durfte ich passend zum 40. BMW BERLIN-MARATHON tatsächlich anfangen. Toll!! Ich freue mich immer noch!

Was sind deine Aufgaben als Maskottchen?

Die sind wirklich sehr vielseitig! Ich schaue, dass alle Teilnehmer/Innen gut gelaunt und motiviert an den Start gehen können. Ich feuere alle Teilnehmer – egal wie alt, wie fit und woher sie kommen – lautstark an und feiere natürlich auch hinterher mit ihnen im Ziel. Auch schaue ich mir die Läufe zusammen mit den tausenden von Zuschauern an und mache dabei den einen oder anderen Scherz mit ihnen. Einer meiner Lieblingsaufgaben ist, dass ich mich um unsere Bambini-Laufserie presented by berlinovo kümmern darf. Das macht vielleicht Spaß mit den Kleinen! Ansonsten berichte ich immer ganz viel von meinen Erlebnissen auf meiner Facebookseite, verteile Autogramme, lass mich fotografieren, esse Eis (Upps, das dürft ihr aber meinem Chef nicht sagen) und schaue, dass ansonsten bei unseren tollen Helfern und Kollegen auch alles gut läuft. Im Grunde kann man also sagen, dass bei mir alle wichtigen Fäden zusammenlaufen 😉

Lernst du die Marathon-Gewinner eigentlich auch persönlich kennen?

Ja, als Repräsentant von SCC EVENTS empfange ich alle Läufer/Innen im Ziel. Ich mache dabei allerdings keinen Unterschied, ob es die Sieger des BMW BERLIN-MARATHON sind oder die etwas langsameren Teilnehmer/Innen. Meistens darf ich mit den Siegern noch zur Siegerehrung und zur Pressekonferenz. Klar, dass man sich dabei auch etwas kennenlernt. Die Topstars haben auch fast alle einen kleinen Plüsch-Bruder in unserem Onlineshop von mir gekauft, so dass sie auch in ihrer Heimat an mich denken können und sich auf den nächsten Besuch freuen können. Mit meinem kleinen Bauchansatz fühle ich mich manchmal im Rahmen der Stars etwas dick. Deshalb eile ich immer direkt danach wieder in den Zielbereich.

So ein Event von Weltklasse vorzubereiten ist sicher eine ganz schön große Aufgabe. Wie ist die Stimmung hinter den Kulissen so kurz vor dem BMW BERLIN-MARATHON?

Gute Frage: Auch intern herrscht vor dem Start eine große Vorfreude. Alle Kollegen und ich bereiten uns ja seit Monaten auf diesen Tag vor. Obwohl viele Abläufe dabei sehr professionell und routiniert umgesetzt werden, sind alle Kollegen etwas aufgeregt. Aber das sollte auch so sein, denn es ist ja schließlich auch etwas ganz Besonderes, wo nicht nur die Teilnehmer/Innen ihr Bestes geben, sondern wir auch.

Bei welchen Veranstaltungen kann man dich dieses Jahr noch treffen?

Ich bin wirklich viel unterwegs. Bei allen SCC Veranstaltungen wie z.B. dem BMW BERLIN-MARATHON, dem Stadtlauf Berlin von SportScheck und BMW, bei den Cross Days oder der TÜV Rheinland Berliner Marathon-Staffel, bin ich auf jeden Fall noch dabei, um nur einige zu nennen. Daneben gibt es immer auch andere Veranstaltungen und andere Orte, die ich gerne besuche. Diese kündige ich auch auf meiner Facebookseite an und berichte davon. Da kann ich euch nur empfehlen, vorbeizuschauen. Natürlich komme ich gerne auch mal als Überraschungsgast zu euren Feiern. Schreibt mir einfach, und wenn mein Kalender es zu lässt, komme ich vorbei.

Du bist selbst sehr sportlich. Betreibst du außer Laufsport noch weitere Sportarten?

Am liebsten probiere ich alles aus. Ich finde Sport und Bewegung einfach schön, auch wenn ich mich schon beim Sport-Machen auf die Pause danach freue ;-). Ausprobiert habe ich zum Beispiel Schwimmen, Radfahren, Yoga, Inlineskaten, und vieles mehr … Und auch das Anfeuern und Applaudieren ist bei aller Freude fast als Sport zu bezeichnen. Und das macht mir dann ohne „wenn“ und „aber“ richtig viel Spaß, weil sich so Teilnehmer/Innen viele darüber freuen.

Was ist die ideale Wiesel-Sportler-Diät?

Mmmh, da fragt ihr wohl den Falschen (lacht). Wie schon gesagt, trage ich ja einen kleinen Bauch mit mir rum. Das liegt daran, dass ich einfach zu gerne und zu viel Eis esse. Bananen und Kekse mag ich aber auch. Als Diät empfehle ich deshalb, sich einfach mit Spaß zu bewegen und immer viel lachen.

Vielen Dank für das Interview!