Laufsport ist seine Leidenschaft, Iskiate sein Elixier und “Schweiß ist das weinende Fett!”. Physiotherapeut Steffen beschreibt in seinem Teamprofil das Leben als “Oberfanat und Zerstörer”.

Beschreibe dich selbst in einem Satz

Ein guter Läufer muss nicht unbedingt verrückt sein, aber es hilft definitiv dabei. Im Allgäu wohnen die absoluten Oberfanaten und Zerstörer und hier gehöre auch ich dazu! :)

Was ist dein Sport?

Laufsport vom Volkslauf bis zur Ultradistanz von den Straßenschluchten bis auf die höchsten Gipfel und schönsten Trails.

Wie bist Du dazu gekommen?

Ich mache schon mein ganzes Leben Sport. Mit sechs Jahren fuhr ich mein ersten Mountainbike-Crosscountry-Rennen bis ich 16 Jahre war und nahm bereits bei einigen Laufwettbewerben in der Wintersaison erfolgreich teil. Nach einer zweijährigen Sportabstinenz begann ich American-Football zu spielen, was ich nach drei Jahren wegen meines Ausbildungsbeginns aufhörte. Daraufhin begann ich aktiv in den Laufsport einzusteigen.

Was begeistert dich an deinem Sport besonders?

Ich kann meinen Sport unabhängig von vielen Faktoren ausüben. Egal ob zu Hause im Allgäu, am Flughafen in München oder sonst wo auf der Welt. Es reichen lediglich ein paar Schuhe und schon kann es losgehen. Außerdem schafft kein Sport mehr Ausgleich vom Alltag und man lernt viele neue Menschen als auch sich selbst besser kennen.

Was war bisher dein größter sportlicher Erfolg?

Bayerischer Marathonmeister 2012 beim iWelt-Marathon in Würzburg

Was ist dein nächstes großes Ziel?

Verletzungsfrei durch die neue Saison zu kommen, nachdem ich noch aus der alten Saison meine Zwickereien mitgenommen habe. Ansonsten setze ich mir viele kleine Nahziele, die ich schnell erreichen kann um mein Fernziel, den Marathon einmal unter 02:30 Stunden laufen zu können, besser zu erreichen.

Was motiviert dich?

Die eigene Leistungsgrenze ausfindig zu machen, mein Ehrgeiz und Wille einmal den Marathon unter 02:30 Stunden laufen zu können. Außerdem möchte ich auch noch mit 80 Jahren rundum vital und fit sein wie so manche Läuferikone im Allgäu.

Hast du ein Motto oder eine Philosophie?

Der Schmerz ist das Böse, das den Körper verlässt und der Schweiß ist das weinende Fett.

Wie viele Trainings-Einheiten umfasst eine normale Woche bei Dir und wie sehen die aus?

In der Regel habe ich 8-10 Trainingseinheiten in der Woche. Im Winter bestehen diese aus Laufeinheiten, Radeinheiten auf der Rolle, Rumpf-und Athletiktraining sowie Lauf-ABC als auch vielen Kilometern auf Langlaufskiiern (Freie Technik). Im Sommer beschränke ich mich auf Lauf- und Radeinheiten und binde das Lauf-ABC in meine Läufe mit ein.

Was ist dein Tipp für diejenigen, die deinen Sport in ihren Alltag integrieren möchten?

Laufen kann jeder – immer und überall. Drei mal 20 Minuten in der Woche reichen vollkommen aus um ein gesundes Leben zu führen und von vielen positiven Aspekten zu profitieren. Allgemeine Fitness spiegelt sich nicht nur im Privat- sondern auch Berufsleben wieder.

Was ist dein „Sport-Snack“?

Zum Laufen nehme ich im Allgemeinen nichts mit, außer ich bin lange in den Bergen unterwegs. Da habe ich meist Iskiate “das Kraftgetränk der Tarahumara” dabei. Iskiate besteht aus Chia-Samen mit einem Spritzer Limette und etwas braunem Rohrzucker. Hält lange satt und gibt Kraft ohne Ende.

Hast du selbst Erfahrungen mit Wobenzym?

Ich habe Wobenzym in der Akutphase meiner Schambeinentzündung genommen und konnte dadurch den Heilungsverlauf verbessern.